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Mobiliar

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Das Museum besitzt eine große Möbelsammlung. Die von den Magnin zusammengetragenen Stücke bergen für den Besucher angenehme Überraschungen. Wie die Gemäldesammlung so ist auch das kostbarste und edelste Stück ‒ ein Sekretär für zwei Mädchen von Bon Durand ‒ nicht das Werk eines renommierten Kunsttischlers. Das Ensemble prägt eine gewisse Nüchternheit, die zu einem bourgeoisen Wohnsitz passt und lässt eine Vorliebe für verhaltene Eleganz erkennen, die von aufwändig gearbeiteter vergoldeter Bronze weit entfernt ist.

 

Man beachte die geschwungene Linienführung der kleinen Kommode von Carel, oder das Schachbrettmuster in Trompe-l’œil des Sekretärs vom ausgehenden 18. Jahrhundert. Louis-Quatorze (flacher Schreibtisch), Louis-Seize ‒ insbesondere der Sekretär mit Coromandel-Lack von Jollain ‒ und das 19. Jahrhundert (1. und 2. Kaiserreich) sind stärker vertreten als das Rokoko.